Berlin ist #unkürzbar – Aufruf zu Mahnwachen und zur Demonstration am 22. Februar | Berlin gibt sich bankrott und spart sich seine Zukunft. Dieses erfolglose Prinzip soll fortgesetzt werden. Und noch bevor über das wie und was genau gesprochen wird, haben sich CDU und SPD bereits darüber verständigt, dass zwei Milliarden aus dem nächsten Berliner Haushalt herausgeschnitten werden sollen. Aus lauter Panik vor den Reaktionen der Betroffenen wurden die Zahlen für die einzelnen Senatsverwaltungen erst einmal nicht veröffentlicht – trotzdem scheint erneut gesetzt, dass alleine für den Kulturbereich im Jahr 2026 noch über 30 Millionen mehr als in 2025, also insgesamt ca. 165 Millionen, gekürzt werden sollen. Andere Bereiche, wie die Wissenschaft, Bildung oder den Umweltschutz, trifft es ähnlich schlimm. | Die jetzigen Kürzungen im Kulturbereich sind zu einem hohen Anteil durch „Einmaleffekte“, also durch den Verkauf von Tafelsilber finanziert – aus Rücklagen oder durch den Stopp geplanter Bauvorhaben. Planungslose und folgenreiche Effekthascherei, denn Tafelsilber kann bekanntlich nur ein einziges Mal verkauft werden. Zusätzlich zu den bereits verteilten Kürzungen 2025 in der Berliner Kulturlandschaft sollen für das Jahr 2026 je nach Schätzungen noch 80 bis 100 Millionen Euro Kürzungen neu verteilt werden – eine ohne Schließungen von mehreren Kulturorten und die Abschaffung der Freien Szene nicht umsetzbare Katastrophenzahl. [...]…