Seminare und Workshops

Nein sagen: Grenzen setzen in einer ungerechten Welt

Seminar mit Yishay Garbasz  

Zeit • Time:
Samstag, 19.02.2022 von 12-17 Uhr
Ort • Place:
Druckwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien)
Büro: tel 030 614015-70
Kosten • Costs:
15 €
Info:
Dieser Kurs wird nach der 2G+ Regel durchgeführt. Das heißt, dass alle Teilnehmer*innen geimpft oder genesen sein sowie einen tagesaktuellen negativen Test haben müssen.
Wichtig: Auch mit einer Booster-Impfung ist ein tagesaktueller Test erforderlich!
Diese Veranstaltung findet ab 8 Teilnehmer*innen statt.
Anmeldungen • Attendance:
1 / 12
Anmeldeschluss • Registration closes:
13.02.2022

Beschreibung • Description

Dies ist der erste in einer Reihe von Workshops mit dem Titel Selbstverteidigung für Minderheiten, die ihren Lebensunterhalt in der Kunstwelt verdienen müssen.

Dieser Workshop ist speziell für diejenigen gedacht, die mehrere Unterdrückungen gleichzeitig erleben, wie z. B. Menschen mit Behinderung und/oder Armut, Sexarbeiterinnen, Transfrauen, Flüchtlinge, Menschen mit Migrationshintergrund und andere. Für diesen Workshop ist kein akademischer Hintergrund oder irgendeine Art von Zertifizierung erforderlich. Sie müssen lediglich ein/e praktizierende/r Künstler*in sein.

Dieser Workshop soll Sie mit praktischen Werkzeugen und Kenntnissen zur Selbst- und Gemeinschaftsverteidigung in der Kunstwelt und im täglichen Leben ausstatten.

Im ersten Teil des Workshops geht es darum, unsere eigene relative Position in der Gesellschaft zu verstehen - unsere Privilegien und unsere Unterdrückungen. Danach lernen wir Taktiken, um Machtungleichgewichte in alltäglichen Interaktionen zu erkennen, und diskutieren über Zugangsbarrieren wie Geld, Zugänglichkeit und Sicherheit.

Dieser Kurs bietet einen Rahmen, um Machtungleichgewichte in Interaktionen mit Personen und Institutionen zu erkennen, und stellt praktische Werkzeuge bereit, um zu überleben und sich zu verteidigen.

"Während diejenigen, die sich in einer relativen Machtposition befinden, vielleicht sagen: "Es ist für jeden schwer in der Kunstwelt", erleben diejenigen von uns, die am Rande stehen, das ganz anders."