Kursprogramm

„Media and Music Talks“ lecture #6 Rumours of Noise: Sunn O))) Special

Seminar mit Manfred Miersch  

Zeit • Time:
Mittwoch, 01.07.2026, 19 – ca. 21 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort • Place:
Medienlabor (Kesselhaus) in der Medienwerkstatt, Eingang Marielle-Franco-Platz, Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Kosten • Costs:
0 €
Info:
Eine Veranstaltungsreihe des bildungswerk des bbk berlin.
Um formlose Anmeldung wird gebeten bis zum 28.06.2026 unter: info@bildungswerk-bbk.berlin

Beschreibung • Description

Die „Rumours of Noise“ - als Reihe im Rahmen von Media and Music Talks geplant - widmet sich einem besonderen Aspekt zeitgenössischer Musik: der Arbeit mit Geräuschen, radikalen Soundlandschaften und Drones, die erst im Zuge einer langsamen Erweiterung tradierter Musik- und Kunstbegriffe in das Bewußtsein einer größeren Zahl von interessierten Menschen gelangte. Hier gibt es noch überraschende musikalische Entdeckungen und spannende, sich immer weiter differenzierende Genre-Verzweigungen, oft eingebettet in einen kreativen Kontext, der die Merkmale von Gesamtkunstwerk und weltanschaulicher Utopie aufweist.

Die Medienwerkstatt des kulturwerk des bbk berlin ist der Ort, an dem neue Perspektiven auf altbekannte mediale Genres untersucht und interdisziplinäre Ideen weitergedacht werden können. Hierin laden Frauke Boggasch und Manfred Miersch am 1. Juli 2026 zu einer neuen Folge ein — die Serie ist eine Veranstaltungsreihe des bildungswerk des bbk berlin.

Teil #6 der „Rumours“ ist der 1998 in Seattle, Washington, USA, gegründeten Band Sunn O))) gewidmet, den mittlerweile international erfolgreichsten Vertretern des Genres „Doom Metal“, den die beiden Gründer Stephen O'Malley und Greg Anderson in einer ganz eigenen Spielart als „Drone Metal“ interpretieren.  

In einem Statement der Band heißt es: „Wir verehren Resonanz und Rückkopplung. Frequenzen, bei denen man spürt, wie die Umgebung, die Luft und der eigene Körper vibrieren.“ * 

Dabei gelingt es den beiden Musikern sehr geschickt, und verbunden mit einem eigenen ästhetischen Performance-Konzept, die Grenzen der Genres zu sprengen und in Bereiche vorzudringen, die bislang als Kunstmusik, Avantgarde, Zeitgenössische Musik oder Gegenwartsmusik weniger zugänglich waren.

* [Sunn O))) zitiert in einem Artikel von Ben Ratliff in der New York Times, vom 3. Sept. 2012]

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‘Rumours of Noise’ - a series within the framework of Media and Music Talks – is dedicated to a particular aspect of contemporary music: working with noise, radical soundscapes, and drones. This way of working only entered the consciousness of a wider audience during the slow expansion of traditional concepts of music and art. There are still surprising musical discoveries to be made here as well as exciting, increasingly diversified genre branches, often embedded in a creative context that exhibits the characteristics of a Gesamtkunstwerk and ideological utopia.

The media workshop of the kulturwerk des bbk berlin is a place where new perspectives on familiar media genres can be explored and interdisciplinary ideas can be further developed. Frauke Boggasch and Manfred Miersch invite you to a new instalment on July1, 2026 — the programme is part of a series of events organised by bildungswerk des bbk berlin.

Part #6 of our „Rumours” is dedicated to the band Sunn O))), founded in 1998 in Seattle, Washington, USA. They have since become the most internationally successful representatives of the „doom metal“ genre, which the two founders, Stephen O'Malley and Greg Anderson, interpret in their own unique style as „drone metal.“  

In a statement, the band says: „We worship resonance and feedback. Frequencies that you can feel vibrating the environment, air and your body.“ * 

In doing so, the two musicians skillfully manage - in conjunction with their own aesthetic performance concept - to break down genre boundaries, venturing into realms such as art music, avant-garde, contemporary music, or modern music, that had been less accessible.

* [Sunn O))) quoted in an article by Ben Ratliff in The New York Times, Sept. 3, 2012]