bildungswerk des bbk berlin 

Strategischer Herbst der Solidaritäten in der bildenden Kunst 2025

Das bildungswerk des bbk berlin eröffnet:

Strategischer Herbst der Solidaritäten in der bildenden Kunst 2025

Das bildungswerk bietet bildenden Künstler*innen in Berlin ein vielfältiges Professionalisierung-Programm zur Fort- und Weiterbildung. Es unterstützt seit 50 Jahren bei der strategischen und beruflichen sowie der technologiegestützten und digitalen Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Arbeit.

Im ersten Strategischen Herbst der Solidaritäten in der bildenden Kunst stehen die unterschiedlichsten Formen von Zusammenarbeit, Vernetzung und Kooperation, die für bildende Künstler*innen eine nachhaltige Ressource sind, im Mittelpunkt. 

Wir bieten an, in diesem ersten Strategischen Herbst der Solidaritäten in Kursen, Workshops, Diskussionen und Exkursionen zu entwickeln, welche Synergien künstlerisch-produktives sowie diskursives und verknüpfendes Arbeiten bilden und welche Entwicklungen kollektiv und kollegial möglich werden können.

Angeboten wird im September und Oktober eine Programm-Plattform, die über die individuelle Kunstproduktion hinausgeht und Kollektivität sowie das Verknüpfen von Ressourcen durch das Teilen von Wissen und das Weiterentwickeln von Techniken jenseits von unmittelbarer Vermarktung und direkter Wirtschaftlichkeit die Produktion und Präsentation in der bildenden Kunst sichert.

Das bildungswerk des bbk berlin startet in Kooperation mit dem bbk berlin, dem Büro für Kunst im öffentlichen Raum, der Medienwerkstatt, dem Atelierbüro und der Druckwerkstatt erstmalig ein Herbst-Programm, das mit solidarischen Praktiken und Diskursen der bildenden Kunst Platz für Austausch, Experimente und interdisziplinäre Zusammenarbeit schafft.

Das Programm möchte durch ein kollektives Zusammentragen von Expertise den Raum für ein solidarisches In-den-Blick-Nehmen von Zusammenhängen und dem Entwickeln von Strategien bieten und lädt dazu herzlich ein.

So umfasst das Programm über kunst-technische Tandem-Workshops in der Druckwerkstatt, Film Screenings und ein Solidarity-Hacklab in der Medienwerkstatt über Wissenstransfer und professionelle Vernetzung in Atelier-Kooperationen, bildende Kunst & Soziometrie, Kunst im öffentlichen Raum, zu Resilienz, Debattenkultur, Kunstfreiheit und historische Beispiele von sozialer Kunstförderung. 

Strategischer Herbst der Solidaritäten in der bildenden Kunst 2025

Programm in der Druckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, am Mittwoch, 3. September, Uhrzeit: 11-12 Uhr

Impulsgebende: Ida Sophia Cassar, bildende Künstlerin

 

 

Hinweise: Bei Bedarf können Impulse übersetzt werden, bitte weisen Sie bei der Anmeldung zum Workshop rechtzeitig auf diesen Bedarf hin. // Während des Strategischen Herbst der Solidaritäten finden Film- und Fotoaufnahmen statt. Mit der Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Sie ggf. auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom bbk berlin und seinen Tochtergesellschaften verwendet werden. 

Workshops

Erstmals bietet die Druckwerkstatt an, gemeinschaftlich werkstatt- und technikübergreifend zu arbeiten – ganz nach dem Motto „doing solidarity“. 

Eine zentrale Rolle in den „Tandem-Workshops“ (W#1 bis W#4) und den weiteren Workshops (W#5-W#11), Exkursionen sowie vielfältigen Dialog- und Austauschformaten spielen Aspekte, die Arbeitsteilung, Zusammenarbeit und solidarisches Handeln erproben und so den Wissenstransfer und die eigenen Ressourcen mit an den Tisch bringen. 

 

Lithografie & Buchdruck - Zwischen Setzkasten und Stein. Druckgrafik als Raum für Austausch, Experimente und Zusammenarbeit

In diesem Workshop begegnen sich zwei traditionsreiche druckgrafische Verfahren – Buchdruck und Steindruck – und werden im Spannungsfeld zwischen handwerklicher Umsetzung und zeitgenössischer Kunstpraxis neu erfahrbar gemacht. Die Teilnehmenden werden in beide Techniken praktisch und theoretisch eingeführt – vom Setzen der Lettern bis zur Zeichnung auf dem Stein – und entwickeln daraus individuelle sowie gemeinsame künstlerische Projekte.

Der Buchdruck eröffnet vielfältige Möglichkeiten im Umgang mit Text, Typografie und freien Kompositionen. Der Steindruck bietet einen direkten, zeichnerischen Zugang zum Bild. In der Kombination von Hoch- und Flachdruck – mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen – ergeben sich spannungsreiche und überraschende Kompositionen. Der Tandem-Workshop versteht sich nicht nur als Vermittlung technischer Fertigkeiten, sondern auch als sozialer Raum, in dem Austausch, gegenseitige Unterstützung und interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert werden. Gemeinsame Reflexionen über Arbeitsprozesse, Materialwahl, Nachhaltigkeit und Kooperationsformen sind ebenso Teil des Workshops wie die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Druckgrafik. Ziele: Einführung in beide Techniken // Entwicklung eigener kleiner Druckprojekte // Raum für gemeinsames Arbeiten, Austausch und Diskussion // Anstoßen nachhaltiger Kooperationen über den Kurs hinaus

Ort: Lithografie- und Buchdruckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (kunstquartier Bethanien), Datum: 01.-05. September 2025, Uhrzeit: jeweils 10-16 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 6 Personen begrenzt nach vorheriger Anmeldung hier bis 28.08.2025, 15 Uhr, Tandem-Leitung: Angela Schröder & Stefan Tielscher

Über die Tandem-Leitung: Angela Schröder ist Druckkünstlerin. Nach einer Berufsausbildung im Druckgewerbe Grafikstudium in Hamburg, Werkstattleitung Lithografie an der UdK Berlin. 1995 gründete sie zusammen mit Jürgen Zeidler die Saal-Presse im Brandenburgischen Bergsdorf. Angela Schröder beschäftigt sich mit Hoch-, Tief- und Flachdruck und unterrichtet regelmäßig an der Muthesius Kunsthochschule, Kiel. // Stefan Tielscher ist freischaffender Künstler und studierte Design, Druckgrafik und bildende Kunst in Berlin, Göteborg und Glasgow. Er arbeitet als Collaborative Printmaker, als Techniker in der Druckwerkstatt des kulturwerks des bbk berlin und als Dozent für Buchdruck und Steindruck im bildungswerk des bbk berlin.

Um allen Künstler*innen eine faire Chance auf eine Teilnahme zu ermöglichen, werden die begrenzten Plätze für diesen Workshop per Losverfahren vergeben. Das Losverfahren wird unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist durchgeführt. Im Anschluss werden alle über das Ergebnis informiert.

Siebdruck & Digitaldruck – Dialog der Techniken 

In diesem experimentellen Tandem-Workshop begegnen sich zwei Druckwelten: der Siebdruck und der Digitaldruck. Gemeinsam mit den Workshopleiterinnen Magda Korsinsky (Siebdruck) und Jana Schulz (Digitaldruck) erforschen die Teilnehmenden die Schnittstellen, Spannungen und Synergien beider Verfahren. Der Workshop lädt dazu ein, Bildideen und Materialien zwischen den Techniken zu verschieben, zu überlagern und neu zu interpretieren.
Die Teilnehmer*innen experimentieren mit analogen und digitalen Siebdruckvorlagen, digitalem FineArt-Druck und klassischer Siebdrucktechnik. Sie erkunden vielfältige Möglichkeiten der Vorlagenerstellung – von digitaler Bildbearbeitung über das Zeichnen per Hand auf Folie bis hin zum Belichten von Objekten und haben zudem die Möglichkeit, digitale FineArt-Prints auf Papier oder Leinwand mit Siebdruck zu überdrucken. Durch das gemeinsame Arbeiten, den Austausch und die Entwicklung eigener Motive entstehen hybride Drucke, die neue Formate und Ausdrucksweisen eröffnen.

Inhalte & Ziele:

  • Einführung in beide Drucktechniken
  • Entwicklung analoger und digitaler Vorlagen
  • Praktische Übungen zu Siebvorbereitung und Siebdruck 
  • Kombination von FineArt-Prints und Siebdruck
  • Gemeinsame Entwicklung hybrider Drucke
  • Reflexion über mediale Übergänge und künstlerische Strategien

Der Workshop richtet sich an bildende Künstler*innen; Offenheit für interdisziplinäres Arbeiten ist erwünscht.

Ort: Siebdruck- und Digitaldruckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 01.-05. September 2025, Uhrzeit: jeweils 9:30-15:30 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 6 Personen nach vorheriger Anmeldung hier bis 28.08.2025, 15 Uhr, Tandem-Leitung: Jana Schulz & Magda Korsinsky

Über die Tandem-Leitung: Jana Schulz, Grafikerin, Designerin und Fotografin mit Ausbildung in Produkt- und Kommunikationsdesign betreut seit 2011 die Digitaldruckwerkstatt im Kunstquartier Bethanien und gibt Workshops zu Bildbearbeitung, Photoshop, Illustrator und Siebdruck. // Magda Korsinsky,Choreographin, Künstlerin und Dozentin, studierte Bildende Kunst in Berlin, Paris und Prag sowie Tanz und Choreografie an der HAMU Prag. Für ihre Siebdruckarbeiten erhielt sie den Preis "Screening 2014" und den Kunstpreis Ahrenshoop. Seit 2007 ist sie Assistentin und Dozentin in der Siebdruckwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin, seit 2013 leitet sie soziokulturelle Workshops, u.a. in Heidelberg und Stuttgart.

Um allen Künstler*innen eine faire Chance auf eine Teilnahme zu ermöglichen, werden die begrenzten Plätze für diesen Workshop per Losverfahren vergeben. Das Losverfahren wird unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist durchgeführt. Im Anschluss werden alle über das Ergebnis informiert.

Der Workshop lädt bildende Künstler*innen dazu ein, Solidarität als kraftvolles Werkzeug und innere Haltung für die eigene künstlerische Praxis zu entdecken, zu reflektieren und anzuwenden. Gemeinsam werden Werte und "best practices" unterstützenden Handelns gesammelt: 

  • Ganz stofflich wird mit der Berliner Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien "Kunst-Stoffe" gedacht und von einem best practice-Beispiel des Ressourcenteilens gelernt. In einem gemeinsam erstellten Atlas machen wir sichtbar, was wir teilen und wobei wir uns unterstützen können.
  • In einem Netzwerk-Mapping machen wir deutlich, welchen Menschen wir begegnen und mit wem wir zusammenarbeiten. Was brauchen wir, um aktuelle oder zukünftige Arbeiten gut vorantreiben zu können? Und wie können wir uns als Kolleg*innen unterstützen? Wie können wir uns zusammenschließen?
  • Mit Raum für eine (angeleitete) kollegiale Beratung zu laufenden und geplanten Arbeiten schließt der Workshop ab.

Ort: Kesselhaus, Medienwerkstatt des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 04. September 2025, Uhrzeit: 10-16 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 30 nach vorheriger Anmeldung bis zum 02.09.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Workshop-Leitung: Dr. Susanne Schmitt, Kulturanthropologin und interdisziplinäre Künstlerin Impulsgebende: Jan-Micha Gamer, KUNST-STOFFE-Berlin – Zentralstelle für wieder verwendbare Materialien e.V.

Lithografie & Radierung – Zwei Welten der Druckgrafik. Ein gemeinsamer Raum für Experimente

Der neuartige, Techniken und Werkstätten übergreifende Workshop bricht die Grenzen zwischen Lithografie und Radierung auf und erzeugt neue künstlerische Synergien. In dem fünftägigen Kurs begegnen sich zwei traditionsreiche Drucktechniken – jede mit ihrer eigenen Geschichte, Ästhetik und Dynamik – und werden in einem offenen, kollaborativen Prozess miteinander verwoben.

Was erwartet die Teilnehmer*innen? Eine Einführung in beide Techniken – von der Materialkunde bis zur Druckausführung // Schöpferische Freiheit: Eigene Vorlagen und Ideen werden individuell und/oder im Austausch mit anderen umgesetzt // Inspirierende Beispiele: Der Arbeitsprozess wird durch Demonstrationen und gemeinsame Reflexionen begleitet // Offene Werkstätten übergreifende Atmosphäre, die zum Experimentieren, Kombinieren und Weiterdenken einlädt. Die Teilnehmenden entwickeln nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Ausdruckskraft und das kommunikative Potenzial der Druckkunst.

Ort: Lithografie- und Radierungswerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 8.-12. September 2025, Uhrzeit: jeweils 1016 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 6 nach vorheriger Anmeldung hier bis 04.09.2025, 15 Uhr, Tandem-Leitung: Panagiotis Katsios & Yaser Safi; mit Impulsen von Vertreter*innen der Berliner Initiative fair share! am 11.09.2025 gegen 13.30 Uhr und Dr. Gwendolyn Isabel Rabenstein am 11.09.2025 gegen 14 Uhr

Über die Tandem-Leitung: Yaser Safi ist Künstler, Grafiker und Dozent mit postgradualem Abschluss in Druckgrafik der Hochschule der Schönen Künste in Damaskus. Er leitete die Druckgrafikabteilung am Sharjah Institute of Art (VAE). Seine Arbeiten sind international in Ausstellungen und Biennalen vertreten. // Panagiotis Katsios, Künstler, Grafiker und Dozent, studierte bildende und angewandte Kunst an der Kunstakademie in Thessaloniki. Sein Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen Künstler*in und Drucker*in beim Erstellen von Editionen in der Lithografie, Radierung und im Holzschnitt. Neben seiner Lehrtätigkeit in der Druckgrafik arbeitet er bei Keystone Editions.

Über die Impulsgebenden: fair share! setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Künstlerinnen*, für gendergerechte Strukturen im Kunstbetrieb, für eine gleichberechtigte Präsenz zeitgenössischer Künstlerinnen* und für die Anerkennung historischer Positionen weiblicher Kunstschaffender ein. // Dr. Gwendolyn Isabel Rabenstein, Siebdruckerin und Kunsthistorikerin, arbeitet als freie Dozentin für Siebdruck in Praxis und Theorie. Neben der Lehrtätigkeit an diversen Hochschulen arbeitet sie im eigenen Druckatelier und übernimmt Auftragsarbeiten für Kunstschaffende. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht der künstlerische Siebdruck und die Frage nach der Rolle des Druckers als "die dritte Hand des Künstlers".

Workshop-Sprachen: Deutsch, Englisch, bei Bedarf Arabisch, Griechisch

Um allen Künstler*innen eine faire Chance auf eine Teilnahme zu ermöglichen, werden die begrenzten Plätze für diesen Workshop per Losverfahren vergeben. Das Losverfahren wird unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist durchgeführt. Im Anschluss werden alle über das Ergebnis informiert.

Wie lassen sich Allianzen schaffen - Kultur und Politik in zeiten von KRISEN, Verdrängung und Prekariat

Der eintägige Workshop bietet Künstler*innen einen Einblick in die Kulturpolitik in Deutschland und Berlin. Zudem geht es um neue Formen von Kooperation und Zusammenarbeit. Ziel ist, den Teilnehmenden zu vermitteln, wie sie neue Allianzen bilden können, welche Themenschwerpunkte in der aktuelle politischen Lage relevant sind und wie sie von den Angeboten profitieren können, die von Förderinstitutionen zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sollen Probleme ermittelt und gelöst werden – etwa, wenn es um die oft schwer zu verstehenden "Förderrichtlinien" geht oder um andere bürokratische Hindernisse. Es soll auch darum gehen, dass nicht "die da oben" entscheiden, sondern, dass die Künstler*innen selbst ein wichtiger Anteil der Kulturpolitik sind, dass sie demokratisch verbürgte Rechte und Chancen haben und dass sie partizipativ mitgestalten können und sollen, was in der Politik entschieden wird. Auch die Bedrohungnen durch rechtsextremistische Angriffe auf die Kultur werden eine Rolle spielen. Dabei werden einige Best-Practice Beispiele vorgestellt und die Bedeutung von Teilhabe als politischer Kategorie erläutert. Der Workshop ist interaktiv und fördert gemeinsamen Austausch sowie Diskussion.

Ort: Kesselhaus, Medienwerkstatt des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 09. September 2025, Uhrzeit: 10-16 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 30 nach vorheriger Anmeldung bis zum 07.09.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Workshop-Leitung: Prof. Dr. Gernot Wolfram, Kultur- und Medienwissenschaftler, Autor und Dozent im bildungswerk des bbk berlin (Digitaler Campus), lehrt Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule Macromedia Berlin sowie an den Universitäten in Basel, Kufstein und Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte sind: kultureller Teilhabe, Community Building und das Entwickeln sog. Dritter Orte.

Siebdruck & Radierung - Sieben & Ätzen von Metallen. Eine experimentelle Testreihe in drei Tagen

Der dreitägige Tandem-Workshop widmet sich der experimentellen Verbindung von Siebdruck und Ätzverfahren auf Metallplatten. Ziel ist, gemeinsam künstlerische und technische Methoden zu erproben, mit denen sich Spuren und Informationen dauerhaft auf Metallartefakte übertragen lassen – nicht nur für den Tiefdruck, sondern auch als skalierbare, weiter verarbeitbare Oberflächen. Die Teilnehmenden erkunden gemeinsam, wie sich Siebdruck gezielt einsetzen lässt, um Metall zu schützen oder gezielt zu ätzen. Dabei werden verschiedene Metalle, Ätztechniken und gestalterische Ansätze untersucht – von feinen Linien bis zu Flächen und Rastern.

Ablauf im Überblick: Tag 1 - Einführung in Siebdruck und Ätzverfahren, Erstellung von Testsieben, Materialkunde (Korrosion vs. Oxidation), Sicherheitsregeln und Arbeitsschutz // Tag 2 - Druck der Testsiebe auf Metall, erste Ätzversuche, Pendeln zwischen Werkstätten, Teststreifenproduktion, Planung der finalen Umsetzung // Tag 3 - Herstellung des finalen Siebs, Vorbereitung der Metallplatten, Drucken und Ätzen der individuellen Arbeiten.

Ort: Siebdruck- und Radierwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 10.-12. September 2025, Uhrzeit: jeweils 10-16 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 6 nach vorheriger Anmeldung hier bis 04.09.2025, 15 Uhr, Tandem-Leitung: Louise Drubigny & Pedro Boese; mit einem Impuls von Vertreter*innen der Berliner Initiative fair share! am 11.09.025 gegen 13.30 Uhr

Über die Tandem-Leitung: Louise Drubigny, geboren in Paris und seit 2008 in Berlin, ist Künstlerin und Dozentin mit Schwerpunkt auf experimentellem Siebdruck. Ihre Praxis verbindet Siebdruck mit Techniken wie Gießen, Ätzen und Fotografie. Seit 2012 leitet sie die Textil-Siebdruckwerkstatt an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee // Pedro Boese ist deutsch-portugiesischer bildender Künstler, geboren in Mosambik. Seine abstrakte Malerei und Druckgrafik basiert auf geometrischen Systemen. Er leitet seit 2018 die Radierwerkstatt an der Kunsthochschule Weißensee.

Über die Impulsgebenden: fair share! setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Künstlerinnen*, für gendergerechte Strukturen im Kunstbetrieb, für eine gleichberechtigte Präsenz zeitgenössischer Künstlerinnen* und für die Anerkennung historischer Positionen weiblicher Kunstschaffender ein

Um allen Künstler*innen eine faire Chance auf eine Teilnahme zu ermöglichen, werden die begrenzten Plätze für diesen Workshop per Losverfahren vergeben. Das Losverfahren wird unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist durchgeführt. Im Anschluss werden alle über das Ergebnis informiert.

Social Engagement: How to create Participatory Art

This workshop explores participatory art and its transformative impact on contemporary practices. We will examine participation as a core element of creative expression and community engagement through critical analysis, historical context, and hands-on exercises. Key topics include activation, authorship, and community, alongside the evolution of participatory art from early pioneers to contemporary movements. The course introduces theoretical frameworks, practical approaches, and Kaija Kaitavuori’s categories of participation, including ‘user’, ‘target’, ‘material’, ‘co-creation’ (supported by artist examples). We will address ethical responsibilities, risk assessments, and participant agency while developing their own participatory artworks, with feedback and collaborative exercises to refine their ideas.
Students will gain the tools and knowledge to foster meaningful connections through participatory art practice.

Place: Kesselhaus, Medienwerkstatt des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Date: 12. September 2025, Time: 10am-4pm (10-16 Uhr), number of participants: max. 30, prior registration required by 10.09.2025 at: @email 

Workshop-FacilitatorIda Sophia Cassar is an Australian artist and lecturer based in Berlin. Her practice combines performance, installation, and media art, with a focus on personal experiences and their social relevance. 

Language of instruction: English

Dieser eintägige Workshop richtet sich an bildende Künstler*innen, die den gesellschaftlichen Raum ihrer Praxis erweitern und vertiefen möchten. Sachkundig geführt kann erkundet werden, wo im eigenen beruflichen Arbeiten Solidarität und Kollektivität bereits als gelebte Praxis existiert und wie Potenziale der Entwicklung von „shared ressources“ aussehen. Mit Hilfe von soziometrischen Methoden gelingt das Reflektieren aus der eigenen biographischen Perspektive heraus und ermöglicht eine persönliche Bestandsaufnahme über das eigene künstlerische Arbeiten.  Welche Rolle spielen hier Privilegien – wie sehen sie überhaupt aus – und wie können sie ausgebaut und genutzt werden: ergeben sich so Wege, wie künstlerisches Engagement zu gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen kann? Dabei geht es nicht nur um Theorie – sondern um konkrete nächste Schritte: Wie kann sich Praxis solidarisch weiterentwickeln? Welche Allianzen, Formate oder künstlerischen Ansätze stärken das eigene Arbeiten und stützt Kollektivität, Kollegialität und Kooperation?

Ort: Druckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: Oktober 2025, Uhrzeit: 10-16  Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 30 begrenzt nach vorheriger Anmeldung bis zum 04.09.2025, 15 Uhr unter: @email mit entsprechendem Betreff

Workshop-Leitung: Margarita Garcia

In der Kunst werden Werkzeuge schon immer auf unkonventionelle Weise verwendet. Versuchen wir dasselbe mit KI-Tools.

Das Media Arts HackLab zielt darauf ab, die künstlerischen und gesellschaftlichen Implikationen von Künstlicher Intelligenz (KI) zu erforschen. Inspiriert von Hacklabs und DIY konzentriert sich dieser Workshop auf Wissensaustausch und kollektive Problemlösung, mit besonderem Interesse an unkonventionellen Anwendungen der KI.

Wir werden uns mit KI-gestützten Workflows und Plattformen, dem Konzept des „Kitsch“ in KI-generierten Inhalten sowie der künstlerischen Weiterentwicklung von Large Language Models (LLMs) beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, wie KI gegenseitige Abhängigkeiten als Grundlage aller kreativen Praxis offenbart, die Mythen vom autarken Künstlergenie in Frage stellt und Barrierefreiheit nicht als eine Anpassung für einige, sondern als Grundvoraussetzung für alles Kunstschaffen – über Körper, Klassen und Bildungshintergründe hinweg – neu definiert.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, aber bringt, wenn möglich, einen Laptop mit. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt und wird live in 180 Sprachen übersetzt.

Der Workshop ist ein kollaboratives Projekt, das unter der Leitung des interdisziplinären Künstlers Martin Sulzer entwickelt wurde, in Zusammenarbeit mit dem Künstler und Aktivisten Grayson Earle sowie der Computerlinguistin Xenia Klinge.

Ort: Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien), Datum: 28. Oktober 2025, Uhrzeit: 14-17 Uhr, ohne vorherige Anmeldung

Workshop-Leitung: Martin Sulzer

Impulsgebende: Grayson Earle und Xenia Klinge

Über die Workshop-Leitung: Martin Sulzer: Seine eine interdisziplinäre Kunst dreht sich um Fragen der Wahrnehmung und wie Realität konstruiert wird. Dabei setzt er sich intensiv mit den Heilsversprechen religiöser, kapitalistischer und technologischer Systeme auseinander. Er gibt Workshops für junge Nerds und ist als Forscher und Dozent an der Universität der Künste Berlin und am Fraunhofer HHI im Bereich immersiver Medien tätig. Seine Praxis reicht von Videoprojektionen und interaktiven Installationen bis hin zu öffentlichen Interventionen und Konzerten.

Grayson Earle ist ein zeitgenössischer Künstler und Aktivist aus den Vereinigten Staaten. Seine Arbeit befasst sich mit der Rolle, die digitale Technologien und Netzwerke bei Protest und politischer Handlungsfähigkeit spielen. Er ist bekannt für seine Guerilla-Videoprojektionen als Mitglied von The Illuminator, einem Guerilla-Videoprojektion-Kollektiv, und Bail Bloc, ein Computerprogramm, das einkommensschwache Menschen aus dem Gefängnis freikauft. Sein Film Why don't the cops fight each other? beschäftigt sich mit dem Quellcode, der Polizisten in Videospielen steuert, und wurde beim SXSW in Texas, beim Oberhausen Filmfestival in Deutschland, beim ACMI in Australien und anderswo gezeigt. Seine Kunst und Forschung wurde auch im Whitney Museum of American Art, im KW Institute for Contemporary Art und im Singapore Art Museum präsentiert.

Xenia Klinge ist Computerlinguistin und Datenwissenschaftlerin. Ihr beruflicher Fokus liegt im Bereich KI und deren Anwendungen, von menschenzentrierten Systemen für Gesundheits und Wohlbefinden über Zeitreihenvorhersagen zu Sprache und Dialog im Kontext von Gesundheit, Kunst und Kultur. Ihre Interessen drehen sich um automatische Kreativität, LLM-Verhaltensforschung und interaktives Geschichtenerzählen durch intelligente und/oder dialogische Systeme. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Der eintägige Workshop in der Riso-Werkstatt der Druckwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin richtet sich an bildende Künstler*innen, die Ansätze und Konzepte aus politischer Demokratietheorie und Raumtheorie in ihre Praxis einbringen möchten. Gemeinsam mit der Kulturgeografin und politischen Theoretikerin Friederike Landau-Donnelly begeben wir uns auf eine poetisch-intellektuelle Spurensuche: Wie und wo werden Solidaritäten bereits gelebt – und wo fehlen sie? Was braucht ein Ort, um solidarisch zu werden? Welche Orte laden zum solidarischen Miteinander ein? Wie können Künstler*innen solche Räume mitgestalten, beschützen, bewahren? 

In Auseinandersetzung mit Landau-Donnellys Arbeiten zu Konflikten in und um kulturpolitische Werte und Ressourcen erkunden wir Konflikte nicht als Probleme oder aus dem Weg zu räumende Hindernisse, sondern als Möglichkeiten für die Entstehung von Vielfalt, Neuheit, Kreativität. Mit diesem konfliktorientierten Verständnis möchten wir Solidaritäten imaginieren und konkrete Strategien entwickeln, so dass künstlerisches Handeln zu gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen kann. Jenseits von angeblicher Harmonie besetzt ein konfliktorientiertes Verständnis von Solidaritäten zwischen Theorie und Praxis, zwischen Stadt und Atelier, zwischen Poesie und Politik – und genau hier entstehen Räume für neue Allianzen: Wer kann mit und für wen sprechen, Raum für Differenzen offenhalten? Welche Zusammenarbeiten, Formate oder ästhetische Strategien stärken euch und andere? Wo liegen Grenzen von Solidarität und wie bewahren wir Solidarität trotz wachsenden Unterschieden? 

Dieser Workshop ist eine Einladung und Aufforderung zugleich: zur solidarischen Fürsorge in und um Konflikte, damit Zukünfte divers/er und gerecht/er gestaltet werden können.

Ort: Druckwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin, Datum: 27. November 2025, Uhrzeit: 10-14 Uhr; Teilnehmendenzahl: max. 6 nach vorheriger Anmeldung bis zum 25.11.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Workshop-Tandem-Leitung: Prof. Dr. Friederike Landau-Donnelly, politische Theoretikerin, Stadtsoziologin und Kulturgeografin, ist derzeit Gastprofessorin für Kultur- und Sozialgeografie an der Humboldt-Universität zu Berlin und schreibt eine Monografie über Konfliktmuseen in Kanada und Indien. // Karen Exner, mehrfach ausgezeichnete, in Berlin lebende visuelle Künstlerin und Illustratorin, die mit experimenteller Risografie und ihrer einzigartigen Kratztechnik in Ölpastell eindrucksvolle Bildwelten erschafft. Ihre Arbeiten verbinden konzeptuelle Tiefe mit handwerklicher Präzision und werden international ausgestellt. 2023 erhielt sie den Hamburger Bilderbuchpreis, 2025 wurde ihr Bilderbuch Hüte von der Stiftung Buchkunst als eines der Schönsten Deutschen Bücher 2025 ausgezeichnet. 

Die Sorge um den Fortbestand des eigenen Ateliers ist ständiger Begleiter vieler Künstler*innen – insbesondere in freien Ateliergemeinschaften. Im eintägigen Workshop „Hilfe zur Selbsthilfe für freie Ateliergemeinschaften“ möchten wir dieser Angst etwas Positives entgegensetzen: Berliner Künstler*innen, die sich erfolgreich organisiert haben, berichten aus ihren Erfahrungen, beraten und zeigen Perspektiven auf. Gemeinsam werden Strategien, Werkzeuge und Wege erarbeitet, um selbst aktiv zu werden und den Standort langfristig zu sichern.  

Ort: Seminarraum (3. OG) im bbk berlin, Köthener Straße 44, 10963 Berlin, Datum: 07. November 2025, Uhrzeit: 10-16 Uhr; Teilnehmendenzahl: max. 12 nach vorheriger Anmeldung bis zum 27.10.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Kooperation bildungswerk des bbk berlin mit dem Atelierbüro im kulturwerk des bbk berlin

Workshop-Leitung: Stefka Ammon

Über die Workshop-Leitung: Stefka Ammon, Künstlerin und Sprecherin des NWAGTK (Netzwerk Ateliergemeinschaften Treptow-Köpenick) ist stellvertretende Bürger*innenvertretung im Ausschuss für Bildung und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick und Mitglied im Beirat für Kunst im öffentlichen Raum beim Bezirksamt.

Exkursionen

Das bildungswerk des bbk berlin lädt in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe) bildende Künstler*innen mit dieser Exkursion in die Ausstellung „Disruptive Realities über künstlerische Arbeit, ihre Bedingungen – und Resilienz von Künstlerinnen im Haus am Kleistpark ein. Die Künstlerinnen Friederike von Rauch und Stefanie Schweiger führen durch die Ausstellung. Im gemeinsamen Gespräch wird erkundet, wie künstlerische Praxis auf gesellschaftliche Umbrüche reagiert und welche Formen von Solidaritäten sich daraus ableiten lassen. In der Ausstellung verbinden Friederike von Rauch und Stefanie Schweiger eigene Arbeiten und Texte mit über 20 künstlerischen Positionen, die sich mit Brüchen, Verschiebungen und Unsicherheiten in unserer Gegenwart auseinandersetzen – sei es durch fotografische Spurensuche, dokumentarische Verdichtung oder poetische Intervention. 

Die Exkursion bietet Raum für Austausch, kritische Reflexion und Vernetzung – ein Angebot für alle bildenden Künstler*innen und Kulturakteur*innen, die Kunst als Resonanzraum für soziale und politische Realitäten begreifen.

Treffpunkt: Haus am Kleistpark, Grunewaldstr. 6-7, 10823 Berlin, Datum: 25. September 2025, Uhrzeit: 17-19 Uhr, Teilnehmendenzahl: max. 30 nach vorheriger Anmeldung bis zum 23.09.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Begrüßung: Wibke Behrens, Geschäftsführerin bbk berlin und Tochtergesellschaften / Bundesvorstand KuPoGe.

Mit: Friederike von Rauch / Stefanie Schweiger, Künstlerinnen ihres Kunstprojektes „Disruptive Realities“

Das bildungswerk des bbk berlin lädt in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe) in einer zweiten Exkursion im Rahmen vom „Solidarischen Herbst der Solidaritäten“ zum Thema „Soziale Künstler*innenförderung“ ein und bietet Einblick in die Erschließungsprozesse in Archive und Depot.

Gemeinsam mit Julia Rust von Krosigk, Projektleiterin der Stiftung Archiv der Sozialen Künstlerförderung Berlins am Stadtmuseum Berlin, und Jenny Dirksen, wissenschaftliche Mitarbeiterin, erkunden wir die historischen und aktuellen Dimensionen dieses einzigartigen Förderinstruments, das zwischen 1951 und 2003 über 34.000 Aufträge an mehr als 2.500 Künstler*innen vergab. 

Ziel ist, über die sozialen Bedingungen künstlerischer Arbeit ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die laufenden Erschließungsprozesse im Archiv zu gewinnen. Im Fokus des Themenbesuchs und der Archivführung stehen die Jahre 1989/90, in denen sich die Förderstruktur nach der politischen Wende erstmals auf ganz Berlin ausdehnte. Künstler*innen aus Ost- und West-Berlin konnten sich damals gleichermaßen bewerben – insbesondere für viele im Ostteil der Stadt bedeutete dies eine wichtige Unterstützung in einer oft prekären Übergangszeit. In einem Versuch, diesem Umbruch zu begegnen, verdoppelten sich sowohl die Zahl der Geförderten als auch das Budget.

Die Exkursionsveranstaltung schafft Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse für solidarische Kulturarbeit. Eingeladen sind insbesondere bildende Künstler*innen, die selbst soziale Künstler*innenförderung erhalten haben – sowie alle weiteren Interessierten aus dem Bereich der bildenden Kunst und Kulturpolitik.

Treffpunkt: Stiftung Archiv der Sozialen Künstlerförderung Berlins, Ringstr. 66, 12105 Berlin-Mariendorf, Datum: 01. Oktober 2025, Uhrzeit: 11-14 Uhr inkl. kleiner Pause in der Kantine, Teilnehmendenzahl: max. 15 nach vorheriger Anmeldung bis zum 29.09.2025 unter: @email mit entsprechendem Betreff

Begrüßung: Wibke Behrens, Geschäftsführerin bbk berlin und Tochtergesellschaften / Bundesvorstand KuPoGe.

Mit: Julia Rust von Krosigk (Projektleiterin) und Jenny Dirksen (wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Diese Exkursion der AG Grundrente / Altersartmut des bbk berlin ist der Auftakt eines weiterführenden Diskursformats ins Untergrundmuseum Berlin – einem Ort zwischen Geschichte, Gegenwart und Widerstand. Geboten werden Einblicke in verborgene Räume und vergessene Geschichten. Das Museum versteht sich als radikaler Archivraum, der marginalisierte Perspektiven sichtbar macht. Ab Oktober 2025 öffnet das historische Souterrain-Labyrinth zusätzlich drei begehbare Themenräume: künstlerisches Storytelling, Labor-Bar und lockerer Austausch – etwa zur Arbeit am Generationendiskurs jenseits klassischer Versammlungsformate. Solidaritäten „im Plural“ brauchen multiperspektivische Generationendiskurse – besonders angesichts aktueller Kulturbrüche durch die Rückkehr imperialer Autokratien und ökologischer Krisen. 

Treffpunkt: Untergrundmuseum Berlin Mitte, Linienstr. 144, nahe ehem. Tacheles untergrundmuseum.de; Datum: 03. Oktober 2024 (Termin 1) und 08. November 2025 (Termin 2); Uhrzeit: jeweils von 16-18:30 Uhr Teilnehmendenzahl jeweils max. 12 Personen nach vorheriger Anmeldung (für Termin 1) bis zum 01.10.2025 und (für Termin 2) bis zum 05.11.2025 unter: anmeldung@verband-bbk.berlin mit entsprechendem Betreff

Begrüßung: Birgit Cauer, Co-Sprecherin des bbk berlin

Mit Rainer Görß, bildender Künstler und aktives Mitglied der AG Altersarmut / Grundrente des bbk berlin, gemeinsam mit Ania Rudolph betreibt er das Untergrundmuseum.

Paneldiskussionen

„Agree to Disagree – Ein Abend für Widerspruch

Das bildungswerk des bbk berlin und der bbk berlin laden im Rahmen des „Strategischen Herbst der Solidaritäten“ und anlässlich von 75 Jahre bbk berlin zur Panel-Veranstaltung „Agree to Disagree – Ein Abend für Widerspruch“ ein. Dabei stellen wir uns und anderen die warum Dissens und Debatte anstrengend und notwendig sind. Welche Räume brauchen wir für kontroverse Auseinandersetzungen? Wie können (und sollen) künstlerische, aktivistische und gesellschaftliche Perspektiven produktiv aneinandergeraten? Das Panel bringt Akteur*innen aus Kunst, Aktivismus und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam mit dem Publikum erproben wir eine Haltung zwischen Streitlust, Dialogfähigkeit und konstruktiver Konfliktbereitschaft – auch da, wo es unbequem wird. Der Talk versteht sich als Einladung: nicht zur endgültigen Lösung, sondern zum Einstieg in eine lebendige, widerständige Debattenpraxis.

Datum: November, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Ort: CRCLR-House, Rollbergstr. 26, 12053 Berlin-Neukölln, nach vorheriger Anmeldung unter: @email mit entsprechendem Betreff

Begrüßung: Frauke Boggasch, Sprecherin des bbk berlin und Julie Legouez, Vorständin des bbk berlin

Moderation: Dan Thy Nguyen

Dan Thy Nguyen, Schauspieler, Essayist und Sänger, setzt sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Erinnerungskultur und postmigrantischer Identität auseinander und leitet das fluctoplasma Festival.

Ein Projekt des bbk berlin in Kooperation mit dem bildungswerk des bbk berlin.

Dialogveranstaltung zur Kunst im öffentlichen Raum


Kultur für alle! Seit der Nachkriegszeit ist dies ein Grundprinzip demokratischer Kulturpolitik: Durch Teilhabe und Kunstvermittlung sollen Vorurteile abgebaut, Verständnis gefördert und die Gesellschaft gegen autoritäre Tendenzen gestärkt werden. Kunst am Bau und im Stadtraum erleben seit den 2000er-Jahren durch temporäre und partizipative Projekte eine Renaissance. Transparente Wettbewerbe bringen neue Werke in öffentliche Bauten und Stadträume, die Kunst in den Alltag holen und Begegnungen mit ihr ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund fragt das Büro für Kunst im öffentlichen Raum: Wo stehen Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum heute? Welche Entwicklungen zeichnen sich ab und welches Potenzial sollte künftig stärker gefördert werden? 
Die Veranstaltung eröffnet mit kurzen Keynotes von Expert*innen, die aktuelle Entwicklungen aufzeigen. Anschließend lädt ein World-Café dazu ein, gemeinsam mit Künstler*innen, Fachöffentlichkeit und Kulturpolitik zentrale Fragen und konkrete Handlungsansätze zu diskutieren. Ziel ist es, Perspektiven und Forderungen für die Weiterentwicklung von Kunst am Bau und im Stadtraum zu formulieren und ihre gesellschaftliche Wirkung zu stärken.

Datum: 17.09.2025, Uhrzeit: 17:30-19:30 Uhr, Ort: nGbK, Karl-Liebknecht-Str. 11-13, 10178 Berlin

Eine Veranstaltung des Büro für Kunst im öffentlichen Raum, kulturwerk des bbk berlin gemeinsam mit dem des bildungswerk des bbk berlin

Stummgeschaltet | Muted. Wo steht die bildende Kunst mit ihrer Kunstfreiheit – Zwischen Solidarität, Zensur und öffentlichem Druck

Das bildungswerk des bbk und der bbk berlin laden ein im Rahmen des „Strategischen Herbst der Solidaritäten“ und anlässlich von 75 Jahre bbk berlin zur Panel-Veranstaltung „Stummgestaltet / Muted. Wo steht die bildende Kunst mit ihrer Kunstfreiheit – Zwischen Solidarität, Zensur und öffentlichem Druck“. Künstlerische Freiheit gilt als zentrales Prinzip demokratischer Gesellschaften – doch wie belastbar ist dieses Ideal, wenn Kunst auf gesellschaftliche und geopolitische Konflikte reagiert? Schon immer nehmen Künstler*innen eine kritische, politisch engagierte Haltung ein – sie legen den Finger in gesellschaftliche Wunden, machen marginalisierte Perspektiven sichtbar und stellen bestehende Machtverhältnisse infrage. Gerade in Kultureinrichtungen eröffnen sie Räume für Themen, die andernorts kaum Gehör finden. Doch wer sich öffentlich positioniert – etwa solidarisch mit Palästina – gerät zunehmend unter Druck: durch institutionelle Einschränkungen, politische Einflussnahme, Ausladungen oder mediale Kampagnen. Die Debatten um Kunstfreiheit, „Cancel Culture“ und gesellschaftliche Verantwortung zeigen, wie umkämpft der Raum für künstlerischen Ausdruck geworden ist.

Im Spannungsfeld von Kritik und Kontrolle, Öffentlichkeit und Macht stellen sich für uns die Fragen: Wie frei ist Kunst heute – und wer bestimmt die Grenzen des Sagbaren? Welche Rolle spielen Kulturinstitutionen, Förderlogiken, Medien und Öffentlichkeit? Und wie kann ein solidarischer, pluralistischer Kulturbetrieb aussehen, in dem auch unbequeme Stimmen gehört werden?

Das Panel bringt Akteur*innen aus Kunst, Theorie, Journalismus und Kulturpraxis zusammen, um unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen, konkrete Erfahrungen zu teilen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie Räume für kritische Kunst verteidigt und erhalten werden können.

Datum: Dienstag, 30. September 2025, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Ort: CRCLR-House, Rollbergstr. 26, 12053 Berlin-Neukölln,nach vorheriger Anmeldung unter: @email mit entsprechendem Betreff

Begrüßung: Frauke Boggasch, Co-Sprecherin des bbk berlin, Justina Los, Vorständin bbk berlin

Moderation: Kristin Helberg, Journalistin und Politikwissenschaftlerin, berichtete sieben Jahre aus Damaskus, hat mehrere Bücher zu Syrien geschrieben und lebt heute als Autorin, Nahostexpertin und Moderatorin in Berlin. Zuletzt erschien von ihr „Der Syrien-Krieg. Lösung eines Weltkonflikts“ im Herder-Verlag. Als Stipendiatin der Stiftung Mercator untersuchte sie die syrische Diaspora in Deutschland. Seit September 2024 moderiert sie die Veranstaltungsreihe "Zeit zu reden" in Berlin, die sensible Themen im Kontext Palästina und Israel diskutiert.

Panelist*innen: Prof. Dr. Uffa Jensen, stellvertretender Direktor des Zentrum für Antisemitismusforschung und Antisemitismusbeauftragter der Technischen Universität Berlin, Dr. Andreas Oldenbourg, Das Progressive Zentrum, Prof. Dr. Kathrin Peters, Professorin für Geschichte und Theorie der visuellen Kultur an der Universität der Künste Berlin, Fakultät Gestaltung

Ein Projekt des bbk berlin in Kooperation mit dem bildungswerk des bbk berlin.

Der Vorstand des bbk berlin lädt herzlich ein zu „75 Jahre bbk berlin – what’s work got to do with?“ und freut sich über rege Teilnahme. Notwendige Details werden frühzeitig angekündigt.

Datum: Samstag, 18. Oktober 2025, Uhrzeit: ab 16 Uhr, Ort: Bildhauerwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Osloer Str. 102, 13359 Berlin

Begrüßung: Birgit Cauer, Co-Sprecherin des bbk berlin, und Dejan Marković, Justina Los, Julie Legouez (Vorstände des bbk berlin)

Moderation: Frauke Boggasch, Co-Sprecherin des bbk berlin

Geladene Panelist*innen: Vasilena Gankovska, Vorstand der IG Bildende Kunst Wien und Milan Đorđević, visual artist and teaching assistant, University of Arts Belgrade, FDA, Department for Culture & Media Management, Chair: Gabriel Johann Kvendseth, UKS, Unge Kunstneres Samfund / Young Artists‘ Society) an Oslo-based institution for contemporary art and a Norwegian membership organization

AGILE AUSTAUSCHFORMATE VON AGs DES BBK BERLIN

Agiles Austauschformat über Solidarische Perspektiven auf soziale Absicherung für Künstler*innen und Solo-Selbstständige

Veranstalter*innen: bildungswerk des bbk berlin gemeinsam mit der AG Altersarmut / Grundrente des bbk berlin

Im Rahmen des „Strategischen Herbst der Solidaritäten“ lädt die AG Altersarmut / Grundrente des bbk berlin zu einer Panel-Veranstaltung, die zentrale Akteur*innen aus Politik, Verwaltung und Interessenvertretung zusammenbringt. Ziel ist, aktuelle Entwicklungen rund um die Künstlersozialkasse (KSK), die gesetzliche Rentenversicherung und die besondere Situation solo-selbständiger Kunst- und Kulturschaffender zu beleuchten. Thematische Schwerpunkte und Fragen sind: Wie kann Altersarmut unter solo-selbständigen Künstler*innen systematisch bekämpft werden? Welche Rolle spielt die KSK als solidarisches Modell? Welche politischen und juristischen Spielräume bestehen zur Weiterentwicklung der Grundrente? Wie kann vernetzte Interessenvertretung zur langfristigen Sicherung künstlerischer Existenzen beitragen? Die Veranstaltung versteht sich als offener Diskussionsraum für Erfahrungen, Positionen und visionäre Ansätze zu einer solidarischen Rentenpolitik – gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und finanzieller Unsicherheit im Kulturbereich. Daran anknüpfend ist im Januar 2026 im Digitalen Campus ein ‚Dialogpunkt für Sorgen und Fragen‘ geplant, der – angelehnt an das Modell der VG-Bildkunst – Raum für persönliche Anliegen und offene Gespräche bietet.

Begrüßung: Birgit Cauer, Co-Sprecherin bbk berlin

Moderation: Frauke Boggasch, Co-Sprecherin bbk berlin

Notwendige Details werden frühzeitig angekündigt.

Der bbk berlin initiiert eine neue Arbeitsgruppe zum Thema Inklusion. Ziel ist, gemeinsam mit Kate Brehme (berlinklusion) als Impulsgebende, Julie Legouez (Initiatorin der AG aus dem Vorstand des bbk berlin und Wibke Behrens (Geschäftsführerin von bbk berlin und Tochtergesellschaften) Erwartungen, Herausforderungen und Zielsetzungen für eine inklusive Ausrichtung des Verbandes zu erarbeiten. Interessierte Mitglieder des bbk berlin sind herzlich eingeladen, sich an der AG zu beteiligen und aktiv mitzuwirken. Gemeinsam wollen wir neue Impulse setzen und konkrete Schritte für mehr Teilhabe im Kunstfeld entwickeln.

Auftakttreffen: 4. November 2025, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Ort: Druckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien) // Rückmeldung bis zum 02.11.2025 mit Betreff: AG Inklusion unter: @email

Begrüßung: Julie Legouez, Vorständin des bbk berlin // Impulsgebende: Kate Brehme, berlinklusion – Netzwerk für Zugänglichkeit in Kunst und Kultur

Die neue Arbeitsgruppe des bbk berlin zum Thema Inklusion lädt zum nächsten Treffen ein. Kate Brehme (berlinklusion) wird einen Impuls geben. Interessierte Mitglieder des bbk berlin sind herzlich eingeladen, sich an der AG zu beteiligen und aktiv mitzuwirken. Gemeinsam wollen wir neue Impulse setzen und konkrete Schritte für mehr Teilhabe im Kunstfeld entwickeln.

Treffen: 9. Dezember 2025, Uhrzeit: ab 18:30 Uhr, Ort: Druckwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin (Kunstquartier Bethanien) // Rückmeldung bis zum 07.12.2025 mit Betreff: AG Inklusion unter: @email

Impulsgebende: Kate Brehme, berlinklusion – Netzwerk für Zugänglichkeit in Kunst und Kultur

(OPEN) CALLS

Liebe Künstler*innen,

die AG Altersarmut/Grundrente bittet Euch um Teilnahme an einer kurzen Umfrage. Wir möchten sichtbar machen, wie es bildenden Künstler*innen im Kontext von Altersarmut und Grundrentenzuschlag (auch „Respektrente“ genannt) tatsächlich geht: 

Die zentrale Frage dabei ist, warum jahrzehntelanges künstlerisches Engagement und Arbeit im Alter so oft in einem finanziell schwierigen Widerspruch enden – und was wir gemeinsam tun können, um das zu verändern.

Seit Jahren warten wir vergeblich darauf, dass der Grundrentenzuschlag endlich auch für bildende Künstler*innen vorläufig angepasst wird. Die Grundlage über die Künstlersozialkasse (KSK) wäre da aber bisher fehlen die notwendigen politischen und juristischen Entscheidungen.

Die AG Altersarmut/Grundrente des bbk berlin ist deshalb seit mehreren Jahren im Gespräch mit Politiker*innen sowie Fachleuten aus Arbeits- und Sozialrecht. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Gesetzgebung endlich reformiert wird und bildende Künstler*innen im Alter die Unterstützung bekommen, die ihnen zusteht.

Unser Ziel ist klar: die Lebens- und Arbeitssituation von Künstler*innen im Alter verbessern.

Damit wir Forderungen gegenüber Politik, Rentenversicherung, Verbänden und Medien auf eine solide Basis stellen können, brauchen wir Eure Erfahrungen: Jeder Beitrag zählt und gibt Einblick in eine Lebensrealität, die viel zu oft übersehen wird. Die eingegangenen Texte werden die Grundlage eines entsprechenden Arbeitspapiers bilden und in eine im Herbst geplante Podiumsveranstaltung einfließen.

Selbstverständlich werden keine Namen genannt, um den Schutz sensibler persönlicher Informationen zu gewährleisten.

Lasst uns gemeinsam eine Bestandsaufnahme machen, die Mut gibt, solidarisch wirkt und Veränderungen anstößt. Wir danken Euch herzlich für Eure Offenheit und Unterstützung bei diesem wichtigen Thema!

 

„Wo drückt der Schuh?“ – Thema: Altersarmut‘/Grundrente / Generationendiskurs

Liebe Künstler*innen,

wir laden Euch herzlich ein, Euch an einer anonymen Umfrage mit dem Titel „Wo drückt der Schuh?“ zum Thema „Altersarmut / Grundrente“ zu beteiligen. 

Die AG Altersrente/Grundrente des bbk berlin möchte mit dieser Aktion die Realität für uns bildende Künstler*innen im Hinblick auf Altersarmut und Grundrente sichtbarer machen – mit all ihren Brüchen, Fragen, Hoffnungen und Kämpfen, um die Situation von uns bildenden Künstler*innen zu verbessern.

Wo drückt der Schuh? Das möchten wir von Euch wissen: 

  • Was habt Ihr erlebt – in Bezug auf soziale Absicherung, Altersvorsorge, Grundrente? 
  • Welche Hürden begegnen Euch im Alltag? 
  • Welche Perspektiven und Wünsche habt Ihr für ein Leben als bildende/r Künstler*in im Alter? 
  • Wie siehst Du die Anerkennung der künstlerischen Lebensleistung jenseits von Marktbewertungen?

Kunst ist nicht nur Beruf – sie ist Identität, Haltung, Leben. Doch die Realität vieler Künstler*innen ist oft von prekären Verhältnissen geprägt. Wir möchten mit Eurer Unterstützung die Themen Altersarmut und Grundrente für die bildende Kunst stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und in der Politik dafür kämpfen. 

Wie könnt Ihr teilnehmen?

  • Erzählt uns Eure Geschichte – als Text, Statement, Wunsch, Erfahrung oder Vision (max. 2000 Zeichen ohne Leerzeichen, max. eine DINA 4 Seite).
  • Die Teilnahme ist anonym und läuft über den bbk berlin.
  • Jede Stimme zählt und gibt Einblick in eine oft übersehene Lebensrealität. Schickt Eure Rückmeldungen bitte bis spätestens Sonntag, 14. September 2025 per E-Mail an: @email mit Betreff: Umfrage Altersarmut/Grundrente. 
  • Oder per Post z. Hd. zu bbk berlin, AG Altersarmut/Grundrente, Köthener Str. 44, 10963 Berlin

Lasst uns gemeinsam eine Bestandaufnahme machen – eine, die empowert, Mut macht und um damit Veränderung auch in der Politik anzustoßen. Umfrageschluss war Sonntag, 14. September 2025. 

Herzlichen Dank für Eure Offenheit und Solidarität, Eure AG Altersarmut/Grundrente 

Im Rahmen des „Strategischen Herbst der Solidaritäten“, initiiert und koordiniert vom bildungswerk des bbk berlin, lädt die Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin zu einem zweitägigen Film Screening in die Medienwerkstatt im Kunstquartier Bethanien (14. und 15. Oktober 2025, jeweils von 18:30 Uhr - ca. 22:30 Uhr) ein. Gezeigt werden audiovisuelle Arbeiten von Nutzer*innen, die sich mit Solidarität in Inhalt, Form oder Entstehung befassen.

Angesichts aktueller und kommender Kürzungen im Berliner Kulturhaushalt wollen wir als Medienwerkstatt ein Zeichen setzen: Für künstlerische Freiheit, Zusammenarbeit und das Gemeinsame in polarisierten Zeiten. Kann die filmische Praxis, bei der viele Einzelbeiträge zu einem Ganzen verschmelzen, ein Modell für kollektives Handeln sein? 

Die Film Screenings bieten Raum für Austausch und Weiterentwicklung künstlerischer Perspektiven auf Solidarität.

Detaillierte Informationen für Einreichungen von Nutzer*innen der Medienwerkstatt findet ihr hier.

Alle filmischen Genres sind willkommen – auch Ausschnitte aus längeren Arbeiten. Ungewöhnliche Zusammenarbeit ist ausdrücklich erwünscht!

Moderation: Ilka Forst und Jo Zahn (Interimsleitung der Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin). Einsendeschluss endete am 26. September 2025

Film Screenings

Im Rahmen des „Strategischen Herbst der Solidaritäten“, initiiert und koordiniert vom bildungswerk des bbk berlin, lädt die Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin zu einem zweitägigen Film Screening in die Medienwerkstatt im Kunstquartier Bethanien ein. Gezeigt werden audiovisuelle Arbeiten von Nutzer*innen, die sich mit Solidarität in Inhalt, Form oder Entstehung befassen.

Angesichts aktueller und kommender Kürzungen im Berliner Kulturhaushalt wollen wir als Medienwerkstatt ein Zeichen setzen: Für künstlerische Freiheit, Zusammenarbeit und das Gemeinsame in polarisierten Zeiten. Kann die filmische Praxis, bei der viele Einzelbeiträge zu einem Ganzen verschmelzen, ein Modell für kollektives Handeln sein? 

Die Film Screenings bieten Raum für Austausch und Weiterentwicklung künstlerischer Perspektiven auf Solidarität.

Datum: Dienstag, 14. Oktober 2025 und Mittwoch, 15. Oktober 2025, Uhrzeit: jeweils von 18:30 - ca. 22:30 Uhr, Ort: Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin, Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Moderation: Ilka Forst und Jo Zahn (Interimsleitung der Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin)

Begrüßung: Frauke Boggasch, Co-Sprecherin des bbk berlin

Fixtures

Die FIXTURES bieten eine Gelegenheit für Nutzer*innen der Medienwerkstatt und ein interessiertes Publikum sich gemeinsam über aktuelle medienrelevante Themen auszutauschen sowie eigene künstlerische Arbeiten und Projekte zu zeigen und zu diskutieren. Einmal im Monat laden wir Künstler*innen, Expert*innen und andere Kulturarbeiter*innen ein, einen Abend im Medienlabor zu gestalten. Dabei geht es auch darum, gemeinsam solidarische Perspektiven über medienbezogene Themen zu teilen.

Der Begriff „Fixtures" wird im Englischen für Vorrichtung, Ausstattung, Gerät, im spezifischen Kontext aber auch für eine programmierte Lichtstimmung, z.B. für Bühnenlicht, verwendet. Die Arbeit mit audiovisuellen Medien ist in großem Maße mit der Verwendung technischer Geräte, mit Equipment und Softwares verbunden. Oft findet eine künstlerische Arbeit mit Medien aber gerade auch in der kreativen Umdeutung der vorgesehenen Nutzungsweise statt. Die FIXTURES sollen Arbeitsweisen und Tools reflektieren, gleichzeitig aber auch einen Raum bieten, um die Auswirkungen von Medien auf verschiedene gesellschaftliche Felder kritisch zu hinterfragen und neu zu denken. 

Die Treffen finden im Medienlabor jeweils an einem Montagabend statt und werden vorher auf der Website angekündigt.

Moderation: Ilka Forst und Jo Zahn, Interimsleitung der Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin

FIXTURES #7 – Yasuto Yura / VIDEO PARTY, Datum: 22. September 2025, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Dauer: 1,5 Std. bis ca. 22 Uhr

FIXTURES #8 - Susanne Bosch / Übersetzung.Bridging.Transfer, Datum: 17. November 2025, Uhrzeit: jeweils ab 19 Uhr, Dauer: 1,5 Std. bis ca. 22 Uhr

Media and Music Talks

Die „Rumours of Noise“ - als Reihe im Rahmen von Media and Music Talks geplant - widmet sich einem besonderen Aspekt zeitgenössischer Musik: der Arbeit mit Geräuschen, radikalen Soundlandschaften und Drones, die erst im Zuge einer langsamen Erweiterung tradierter Musik- und Kunstbegriffe in das Bewußtsein einer größeren Zahl von interessierten Menschen gelangte. Hier gibt es noch überraschende musikalische Entdeckungen und spannende, sich immer weiter differenzierende Genre-Verzweigungen, oft eingebettet in einen kreativen Kontext, der die Merkmale von Gesamtkunstwerk und weltanschaulicher Utopie aufweist.

Die Medienwerkstatt im kulturwerk des bbk berlin ist der Ort, an dem neue Perspektiven auf altbekannte mediale Genres untersucht und interdisziplinäre Ideen weitergedacht werden können. Der vierte Teil unserer Veranstaltungsreihe stellt die Frage „Drones and Noise for Meditation?“ und verweist damit auf die Nähe zu Genres wie Ambient, Dark Ambient und Ambient Trance, bei gleichzeitiger Abgrenzung zu rein funktionaler Hintergrundmusik. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, Drone- und Noise-Musik, die weitgehend auf rhythmische Strukturen und perkussive Elemente, jedoch nicht auf Komplexität verzichtet, als unkonventionelles Mittel zur Entspannung zu nutzen.

Als Special Event gibt es diesmal zusätzlich einen Live-Act: Werner Durand, Berliner Drone-Pionier der ersten Stunde, und die Klangkünstlerin und Gongspielerin Ira Hadžić, sowie Manfred Miersch am Theremin und Modular-Dronebank werden ein ca. 40minütiges Set beisteuern. In der Veranstaltungsreihe „Rumors of Noise“, die im Rahmen der Media and Music Talks vom Kulturwerk des bbk berlin organisiert wird, ist Frauke Boggasch als Mitinitiatorin und Gastgeberin.

Eine Veranstaltungsreihe des bildungswerk des bbk berlin.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht.

Das Projekt „Strategischer Herbst der Solidaritäten“ wird finanziert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin

Logo der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt