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Identität - Selbstdarstellung - Kontext

Bevor eine künstlerische Arbeit in die Öffentlichkeit gebracht wird, sollte die eigene Position genau analysiert und reflektiert werden.
Der persönliche Zugriff sollte in jeder Darstellungsform, sei es Bild, Skulptur oder Installation deutlich und klar sichtbar sein. Über diesen Prozess der Selbstwahrnehmung, der sich in der Konstitution eines Werkes immer wieder ergibt, entwickelt sich die individuelle künstlerische Position, die sich im Wettbewerb behaupten muss.

Zur Konstitution gehört auch die Kontextualisierung des eigenen Werkes. Das meint die Einbindung der eigenen Arbeit in das aktuelle Kunstgeschehen und dessen konkrete Beobachtung, sich also alle Bedingungen, innerhalb derer die eigene Kunst gezeigt wird, bewusst zu machen.
Das Wissen um die Außenwahrnehmung erweitert die Innenwahrnehmung und stärkt die eigene Identität.

Gerade wenn sich selbstgesetzte Ziele ändern müssen, sind die vorher genannten Aspekte sehr hilfreiche Instrumente, um die eigene künstlerische Arbeit weiter zu entwickeln und zum Erfolg zu führen.