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Das Portfolio: Positionierung und Vermittlung der künstlerischen Arbeit - Annette Maechtel


ZEIT
Donnerstag 10.05.2012 von 19-23 Uhr (Gruppentermin) > Einzelgespräche am 11.05. oder 14.05.2012 nach Absprache                                                                                              Dienstag 05.06.2012 von 19-23 Uhr (Gruppentermin)  > Einzelgespräche am 14.06. oder 15.06.2012 nach Absprache
ORT
Bildungswerk des bbk berlins, Köthener Straße 44, 10963 Berlin + weitere Orte
KOSTEN
70 €
INFO

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Portfolio ist ein Begriff, der im Finanzbereich für die Auswahl von Wertanlagen genutzt wird. Um nichts anderes handelt es sich bei einem künstlerischen Portfolio, das keinesfalls eine lückenlose Dokumentation sein sollte, sondern eine gezielte Auswahl der künstlerischen Entwicklung ist. Das Portfolio muss diese künstlerische Position innerhalb kürzester Zeit vermitteln können. Das betrifft vor allem anonyme Jurysitzungen, bei denen im Schnitt fünf Minuten für die Durchsicht zur Verfügung stehen. Was diese Rezeptionsbedingungen für ein Portfolio bedeuten ist den meisten KünstlerInnen nicht bewusst. In einer simulierten Jurysitzung nehmen die TeilnehmerInnen die Rolle der Juroren selbst ein und erfahren, dass für komplizierte Texte und unscharfe Abbildungen schlicht Zeit und Aufmerksamkeit fehlen. Umso wichtiger ist eine grafisch und konzeptionell klare Kommunikation der künstlerischen Position. Auch wenn die künstlerische Entwicklung dieser Klarheit nicht immer entspricht und speziell installative oder prozessorientierte Arbeiten schwer zu dokumentieren sind. Aus diesem Grund bietet der Kurs keine Patenrezepte oder Mustervorlagen – sondern viele individuelle Lösungen. Dem wird das Seminar durch Gruppen- und Einzelstunden gerecht. In der Gruppe lernt man von den Erfahrungen der Anderen und im Fachcoaching wird den speziellen Fragen Raum gegeben. Zu dem Seminar sollten Texte und vor allem Bildmaterialen der künstlerischen Arbeit mitgebracht werden. Grundsätzliche und konkrete Fragen zu Lebenslauf, Textformulierungen, Projekt- und Bildauswahl sowie Grafik werden dann in der Gruppe und im Einzelgespräch besprochen. Ziel ist die konkrete Überarbeitung des eigenen Portfolios und eine Sensibilisierung für Positionierungsfragen sowie konzeptionelle Sicherheit in der künstlerischen Vermittlungs- und Dokumentationsarbeit.

1. Termin (Gruppentermin)

Portfolioeinführung. Beispiele

Jurysimulation innerhalb der Gruppe und Auswertung

2. Termin (Einzeltermine)

Individuelle, einstündige Beratung mit konkreten Überarbeitungsvorschlägen

3. Termin (Gruppentermin)

Vorstellung der überarbeiteten Portfolios innerhalb der Gruppe

4. Termin (Einzeltermine)

eine Stunde Abschluss mit Ausblick

TEILNAHMEVORAUSSETZUNG:
Für die Teilnahme ist das Vorhandensein mindestens eines abgeschlossenen Werkzyklus notwendig.

>>>>>>>>>         Dieses Angebot des Bildungswerks wird mit Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.
Diese Zuschüsse sind die Basis für niedrige Teilnahmegebühren und  für die Dozentenhonorare.
Daher muss jede/r Teilnehmer/in vor Beginn der Veranstaltung einige
Angaben zur Person
machen und mit Unterschrift bestätigen.
Ihre Daten unterliegen sämtlich dem Datenschutz und werden entpersonalisiert zur Erfüllung der
Evaluierungs- und Berichtspflichten an die dafür zuständige ESF-Verwaltung weitergeleitet.

  

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Köthener Str. 44
10963 Berlin

Dr. Frieder Schnock – Geschäftsführung (Bildungsprogramme)
tel 030 230 899-10

Florian Schöttle – Geschäftsführung (Vermögensverwaltung)
tel 030 230 899-21

Michael Nittel – Veranstaltungskonzeption
tel 030 230 899-49

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