
Stefan Berchtold
1. Was bedeutet Kunst für mich?
Freiheit
2. Was möchte ich in meinen Seminar/Workshop vermitteln?
Ein Bewusstsein für die Wertschöpfungskette. Kunst ist als Betätigungsfeld der größtmögliche Freiraum, den unsere Gesellschaft zu bieten hat. Gleichzeitig birgt das Dasein als Künstler ökonomisch gesehen das maximale Risikopotential, weil es per se auf Vorleistung baut. Es geht hier nicht allein um die Frage: WAS?, sondern auch sehr um die Frage: WIE? Das WIE werden wir in der Gruppe behandeln, das WAS im Einzelnen, im Einzelcoaching. Philosophisch gesehen geht es um den Berührungspunkt von deduktiver und induktiver Methode. These: Erst die bewusste Wechselbeziehung zwischen beiden Aspekten bedingt den Erfolg. Die gobale Wirtschaftskrise ist ein willkommener Prüfstein für bestehende Wertmaßstäbe. Künstlerische Produktion ist hier mindestens so gefordert wie jedweder andere Bereich gesellschaftlicher Existenz.
Vita
Ausbildung:
1993 Dipl.-Designer Kommunikations-Design, FH München
1999 Meisterschüler bei Rebecca Horn, UdK Berlin
Lehre: 1995-97 Tutorium bei Lothar Baumgarten, UdK Berlin
Kuration: 2005 Performance Art Event "tod" Fraktale IV, Palast der Republik, Berlin
Tätigkeitsfelder:
(1) Illustration (1993 ff)
Kunden (Auswahl): BMZ, IBM, Saatchi & Saatchi, Siemens, Universal Music, Publicis, Consell, Radio NRW, Tholstrup, Otsukishoten Publishers, Die Zeit
(2) Corporate Design (1997 ff)
Kunden (Auswahl): Berliner Festspiele, Goethe Institut, Haus der Kulturen der Welt, Stiftung Museen zu Berlin, Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften, Universal Music
(3) Bildende Kunst (1997 ff)
Ausstellungsorte (Auswahl): Fraktale: Palast der Republik, U-Bahnhof Reichstag, Gärkellerhallen Pfefferberg; Tesla, NBK, Stiftung Starke, Haus der Kulturen der Welt, Berliner Festspiele, Berliner Kunstsalon, Nine Dragon Heads Festival
