
Das Portfolio: Die adäquate Darstellung der künstlerischen Position - Ingolf Keiner
Oft ist die Zeit der Vermittlung eines langen Arbeitsweges auf wenige Minuten begrenzt. Es muss also schnell Aufmerksamkeit geschaffen werden und dann ein schrittweiser Übergang in die Tiefe des Werkes. Dazu wird man sich nur an das Besondere, Eigene und Einmalige erinnern.
Was soll und kann ein Portfolio leisten?
Entscheidend ist immer Klarheit zu bewahren und gleichzeitig Komplexität zu zeigen.
Klarheit meint Direktheit, Authentizität und Reflektiertheit.
Komplexität meint Details, Zwischenräume und Vielschichtigkeit.
Der richtige Umfang und die Gestaltung beschreibt die Ernsthaftigkeit der Künstlerin/des Künstlers und die Fähigkeit das Beste und Wichtigste der eigenen Arbeit reflektiert darzustellen.
Die Choreografie der Mappe vermittelt inhaltliche Schwerpunkte, Werkgruppen oder Entwicklungsprozesse. Dabei ist es wichtig, in jede einzelne Arbeit direkt einsteigen und bei Bedarf in weitere Schichten gehen zu können. Gleichzeitig darf nie der Überblick und das Typische verloren gehen.
Größe, Menge und Qualität der Fotos sind genauso zu beachten, wie die Frage, welche Texte und Titel zu den Arbeiten passen. Der Lebenslauf: Welchen Stellenwert er hat und mit welchen Möglichkeiten er optimiert werden kann.
Was mit dem Portfolio tun?
Es gibt zahlreiche Wege mit der Mappe zu agieren und die eigene Haltung zu vermitteln.
Auch ist zu empfehlen, mehrere Versionen von Mappen für verschiedene Zwecke herzustellen.
Mappe für Projektförderung – für Galeristen – für Sammler – für Sponsoring – für Alle
TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN
Aktuellen Stand der eigenen Arbeit mitbringen.
